Lake Garda Marathon 2013

Servus,

so und vorgestern ging die Laufsaison für mich zu Ende – zumindest was die Bewerbe angeht. Und damit ist der Lake Garda Marathon 2013 für mich auch gelaufen – und das im Anbetracht des Trainings eigentlich eh ganz ok – zumindest wenn man die Platzierung usw. anschaut.
So und nun zu den Details: Gardasee, der ja grundsätzlich eh immer eine Reise wert ist, war heuer auch wieder das Ziel eines Familienausflugs. Und wir ja heuer um eine Person mehr waren, wars doch auch familientechnisch eine Herausforderung mehr. Aber dank meiner Susanne hat gsd alles geklappt – wofür ich mich auch ganz herzlich bedanken möcht.

Da die Strecke vom Marathon ja heuer neu war, und von Malcesine nach Brenzone und dann nach Torbole, (fast bis nach) Arco und wieder zurück nach Torbole ins Ziel führte, war ich gespannt wie es mir gehen würde. Zudem hab ich ja vor 3 Wochen den Ultratrail gemacht, und ich war echt gespannt bin wie sehr sich mein Körper erholen kann.

So das Rennen war ok organisiert, wenn man von der Rückführung der Athleten und Begleitpersonen vom Ziel zum Start absieht. Auf jeden Fall gings am Sonntag um 09:45 bei eher kühlem, bedecktem Himmel los. Lieder wars auch eher windig, was das Laufen im späteren Verlauf nicht besonders vereinfachen sollt. Aber alles der Reihe nach – die ersten km nach Süden bis Brenzone gingen echt sehr gut, hatten wir doch den Wind im Rücken. Auf der Bundesstrasse gings echt gut dahin, da hatte ich echt einen schönen Zahn drauf. Nun denn, nach der Wende wurden wir auf die Strandpromenade geschickt, und dort hatte der Wind leichtes Spiel. Grundsätzlich idyllisch gings dahin, wär nicht der Wind ein bissl als Spielverderber aufgetreten. Naja hilft nicht – muss man durch. Ich hab dann vom Tempo einiges runter genommen, um ja für spätere Zeiten noch etwas Kohlen im Feuer zu haben. So gings dann weiter Richtung Norden, die Nase immer gen Wind gerichtet *gg*. So gings dann durch Malcesine durch (km 15) und später entlang der Bundesstrasse nach Torbole (km 30). Hierbei gings durch die Tunnel (ohne Beleuchtung versteht sich), und hie und ein paar 100 m ohne Wind dahin – man glaubte fast, dass man angeschoben wird…. *gg*.
In Torbole war dann richtig was los, Menschenmassen und Stimmung – und die Marathonis wurden auf eine weite Schleife nach Riva und Arco geschickt. In Torbole wartete auch meine gesamte Anhängerschar und feuerte mich frenetisch an – seeehr cool, vielen Dank!!!!
Ich bin auf jeden Fall dann eine kurze Runde nach Riva gelaufen, um dann durch den Bundesstrassentunnel wieder Richtung Torbole geschickt zu werden – wobei der Tunnel mir wie eine Steilrampe vorgekommen ist – hatte ich ja dann schon 33 km auf der Uhr.
Naja und nach dem Einbiegen Richtung Arco gings dann wieder gegen den Wind – bääh. Bei der Wende bei km 36,8 gings dann gsd auf dem Radweg Richtung Süden. Und dort gings dann wieder halbwegs flott – im Anbetracht der gelaufenen km nach Süden. Leider konnte ich dann nicht mehr weiter zulegen… Egal, ich war froh dass der große Hammer bis dahin ausgeblieben ist, und ich ohne Krampf oder irgendwelche Wehwehchen durchgekommen bin. Ich bin dann flott und halbwegs ok, ins Ziel mit 3:11:35 eingelaufen. Platz 38 overall und 6. Platz in meiner Altersklasse gehen ok.
Natürlich hätts besser sein können, aber naja hilft eh nicht, fast 2/3 vom Rennen mit Gegenwind, und dennoch a halbwegs gute Zeit, ohne Krampf oder sonstwas – Bitte ich hatte nicht mal eine Blase! Mehr wär glaub ich dennoch nicht gegangen, eventuell eine oder 2 Minuten, aber das ist Makulatur.

Fotos und der Track folgen noch – ich hab mich noch nicht durchgerungen das Zeugs runterzuladen 🙂

solong lg
Joe

die genauen Ergebnisse gibts hier

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2 thoughts on “Lake Garda Marathon 2013

  1. Ach, immer diese Unzufriedenheit! Da knallt der Kerl eine Traumzeit hin und denkt sich, das hätte auch besser gehen können. Eh klar! Das ist immer so!
    Ich kenne diese wunderbare Gegend, hatte aber noch nie das Glück bei diesem Wettbewerb dabei zu sein. Die Strecke ist schön, üblicherweise windig und sicher auch anstrengend! Der Lauf also eine Herausforderung. Ein Marathon sowieso!
    Was bleibt ist ein toller Wettbewerb, ein feiner Familienausflug und ein gelungener Saisonabschluss. Herzliche Gratulation!
    Liebe Grüße – Reinhard

  2. Hallo Reinhard,

    vielen Dank für deine netten Zeilen. Und vielen Dank für die Gratulationen zur erlaufenen Zeit! Stimmt es ist keine schlechte Zeit, aber der innere Antrieb lässt mich sofort neue Ziele stecken. Zudem bin ich ja bereits mit meiner PB von 3:01 um einiges besser gelaufen. Deshalb mein ewiger unzufriedener Unterton – der ja im Grund nur ein Ausdruck von neuen Zielen ist.

    Den Marathon kann ich mit der neuen Strecke eigentlich empfehlen – ist das Durchlaufen der kleinen Ortschaften doch landschaftlich wirklich reizvoll, und die unbeleuchteten Tunnel ein Highlight der Sonderklasse. Ein bissl problematisch ist halt die Rückführung der Läufer vom Ziel – das sollte man privat mit einem am Vortag abgestellten Auto erledigen, da die Fähren nicht ganz planbar sind.

    Und es stimmt, der Gardasee ist wirklich traumhaft, und deshalb immer einen Abstecher wert – liegt er doch gleich weit entfernt wie unsere Bundeshauptstadt (soferne man die Fahrzeit betrachtet). Und da meine Familie mit war wars natürlich doppelt und dreifach schön!

    vielen Dank nochmal
    Joe

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