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nach einer gefühlten Ewigkeit wieder etwas auf dem Kanal – ja ich weiss, hat etwas länger gedauert. Ist ja nicht so einfach, mit so viel Arbeit, einer zT fehlenden Motivation, Zeit zum Laufen, und dann och Zeit zum Bloggen zu finden. War also eher knapp im Moment. Zudem, wärs auch nicht schlecht, vor dem „übers Laufen schreiben“ auch tatsächlich den einen oder andern Kilometer gelaufen zu sein.
Um der eher laschen Motivation etwas auf die Sprünge zu helfen, hab ich mich jetzt – eher weniger rational – für den Gerlitzen Berglauf (1000m Höhenunterschied auf 11km am 10.9., den Draustadtlauf Halbmarathon am 23.9. , sowie – tataaaa- für den Palmanova HM entschieden. Damit kommt die Motivation von alleine – hoffentlich.
Doch nun zum Thema: L’Aquila. Staccato: Schöne historischer mittelalterlicher Stadtkern (mit Mauer rundherum – da könnte sich so eine Stadt im östlichsten Osten Österreichs so eine bis zwei Scheiben abschneiden [Kenner wissen Bescheid – aja viele Grüße nach Hainburg/D.!]); Erdbeben 2009 – Ergebnis „O du lieber Augustin, alles ist hin …“; Seitdem: der Hotspot der italienischen Bauindustrie (sorry für den Sarkasmus). Achja: Wunderschöne Berge (Abruzzen), mit einer Höhe von bis zu 3000 m – RESPEKT(!).
L\'Aquila
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Warum ich da bin lässt sich einfach erklären: Konferenzen bringt der Beruf leider mit sich – so blöd das manchmal zeitlich liegt. Zudem, wennst ein Papier bei DER Konferenz akzeptiert bekommst, musst hinfahren. Egal, somit bin ich nun einmal in L’Aquila und hab – naturalmente – auch die Laufschuh eingepackt. Und gleich nach der Ankunft und Kartenstudium, hab ich einmal die Gegend Richtung Norden – auf die „Hügel“ unsicher gemacht. Vorbei am Nonnenkloster, einer Kapelle, dann zur Kirche im Wald Madonne Fore und noch weiter rauf bis zur Ortschaft Collebrincioni.
L\'Aquila Madonna Fore
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Schöner Traillauf – schon ein wenig Richtung nächsten Sonntag schielend. Tempo war solala, aber eh ganz OK. Jetzt noch ein paar Bilderlein und dann gn8. Den Track auf Garmin Connect gibts dann, wenn ich wieder ein USB-Kabel hab. An der Stelle möcht ich mich auch ganz herzlich bei Laufsport Münzer bedanken – haben mir doch schnell zu einer Ladung meiner Garmin Uhr verholfen, bis mein neues USB Kabel eingelangt ist. Nicht selbstverständlich!
lg Joe
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Also wär alles angerichtet für eine tolles Läufchen und einen erfolgreichen Bewerb – gerade auch wegen der angenehmen Temperaturen beim Start. Aber, man sollt halt die Rechnung nicht ohne den Wirt machen – sprich meine Beinchen. Am Sonntag ist genau gar nix gegangen – als hätt man mich mit einem Gummiband zurückgezogen. Eigentlich tragisch – hätt ich mir doch a bissl was ausgerechnet. Bitter wars vor der Halbzeitlabe in Feld/See, wo ich Krämpf im Unterschenkel gehabt hab (die relativ steilen Bergabpassagen lassen grüßen – ich hab mich halt in blanker Verzweiflung ziemlich voll da runter gehaut, was der Muskulatur sicherlich nciht ganz zuträglich war!). Gsd hatt ich ein Gel dabei und damit hab ich mich wieder gefangen, und dann gings auf die gefühlt leichtere zweite Hälfte. Jedenfalls bis zu letzten Steigung, da bin ich dann mehr oder weniger im Schneckentempo rauf – Wahnsinn das war echt bitter.
Aber es hilft nicht, schlussendlich mit 57:24 durchs Ziel gegangen, 6. in meiner Klasse. Naja, es hätt ja noch schlimmer kommen können – also. So und zur Feier des Tages hat jetzt auch noch eine Biene meinen großen Zeh bearbeitet – grundsätzlich eh wurscht, nur wenn der Fuß anschwillt und nicht wirklich zum Laufen aufgelegt ist, gibts auch Angenehmeres. Wär ja eigentlich eh egal, wenn nicht am Freitag ein Leistungstest anstehen würd.
So und damit lass ich die Jammerei auch schon wieder – next Stops: Dr. Schabl, Kärnten Läuft Halbmarathon, … dann schau ma weiter …
lg Joe
p.s. einen kurzen Seitenhieb kann ich mir leider nicht verwehren: gibts doch Läufer/-innen die sich aufgrund der Tatsache echauffieren, dass kleine Läufe keine Chip-Zeitnehmung haben und man 2 Stunden auf die Siegerehrung warten muss. Ja bei ca. 40 Startern ist die Sekunde die man beim Start aus der 2. und letzten Reihe verliert schon sehr und besonders wichtig – grad auch noch bei einer Laufzeit um 1:10 – nein nicht Minuten sondern Stunden. Und ob man bei der einen oder anderen Erdäpfelkategorie am Treppchen steht oder nicht ist prinzipiell auch schon wurscht – Laufen wir doch in den Leistungsbereichen eher um die goldene Ananas oder den silbernen Kieselstein. Also, man muss sich selbst nicht immer sooo wichtig nehmen – oder?