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Also wär alles angerichtet für eine tolles Läufchen und einen erfolgreichen Bewerb – gerade auch wegen der angenehmen Temperaturen beim Start. Aber, man sollt halt die Rechnung nicht ohne den Wirt machen – sprich meine Beinchen. Am Sonntag ist genau gar nix gegangen – als hätt man mich mit einem Gummiband zurückgezogen. Eigentlich tragisch – hätt ich mir doch a bissl was ausgerechnet. Bitter wars vor der Halbzeitlabe in Feld/See, wo ich Krämpf im Unterschenkel gehabt hab (die relativ steilen Bergabpassagen lassen grüßen – ich hab mich halt in blanker Verzweiflung ziemlich voll da runter gehaut, was der Muskulatur sicherlich nciht ganz zuträglich war!). Gsd hatt ich ein Gel dabei und damit hab ich mich wieder gefangen, und dann gings auf die gefühlt leichtere zweite Hälfte. Jedenfalls bis zu letzten Steigung, da bin ich dann mehr oder weniger im Schneckentempo rauf – Wahnsinn das war echt bitter.
Aber es hilft nicht, schlussendlich mit 57:24 durchs Ziel gegangen, 6. in meiner Klasse. Naja, es hätt ja noch schlimmer kommen können – also. So und zur Feier des Tages hat jetzt auch noch eine Biene meinen großen Zeh bearbeitet – grundsätzlich eh wurscht, nur wenn der Fuß anschwillt und nicht wirklich zum Laufen aufgelegt ist, gibts auch Angenehmeres. Wär ja eigentlich eh egal, wenn nicht am Freitag ein Leistungstest anstehen würd.
So und damit lass ich die Jammerei auch schon wieder – next Stops: Dr. Schabl, Kärnten Läuft Halbmarathon, … dann schau ma weiter …
lg Joe
p.s. einen kurzen Seitenhieb kann ich mir leider nicht verwehren: gibts doch Läufer/-innen die sich aufgrund der Tatsache echauffieren, dass kleine Läufe keine Chip-Zeitnehmung haben und man 2 Stunden auf die Siegerehrung warten muss. Ja bei ca. 40 Startern ist die Sekunde die man beim Start aus der 2. und letzten Reihe verliert schon sehr und besonders wichtig – grad auch noch bei einer Laufzeit um 1:10 – nein nicht Minuten sondern Stunden. Und ob man bei der einen oder anderen Erdäpfelkategorie am Treppchen steht oder nicht ist prinzipiell auch schon wurscht – Laufen wir doch in den Leistungsbereichen eher um die goldene Ananas oder den silbernen Kieselstein. Also, man muss sich selbst nicht immer sooo wichtig nehmen – oder?